Einschaltquoten: Interesse an Corona-Sondersendungen ungebrochen

Auch die Fernsehzuschauer interessieren sich derzeit für kein Thema so sehr wie für den Coronavirus. Davon profitierten am Freitagabend vor allem die öffentlich-rechtlichen Sender – einer ganz besonders.

Das Informationsbedürfnis der Menschen in Zeiten der Corona-Pandemie ist weiter riesig. Unter anderem in den beiden großen öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern liefen jeweils Sondersendungen.

Das «ARD extra» im Anschluss an die «Tagesschau» sahen 6,56 Millionen Menschen, was einer Quote von 17,4 Prozent entsprach. Das «ZDF spezial» nach der «heute»-Sendung verfolgten 5,29 Millionen (16,7 Prozent).

Ansonsten lag zur besten Sendezeit wieder einmal «Der Alte» vorn. 5,98 Millionen entschieden sich für die Folge «Verletzte Gefühle» aus der ZDF-Krimiserie (16,2 Prozent). Die ARD-Komödie «Meine Mutter traut sich was», die dritte Episode aus einer Familienreihe, schalteten zur besten Sendezeit 4,91 Millionen Menschen ein (13,7 Prozent).

Für die RTL-Tanzshow «Let’s Dance», die Moderator Sükrü Pehlivan verlassen mussten, interessierten sich 4,67 Millionen, was wegen der abendfüllenden Sendezeit einem Marktanteil von 14,4 Prozent entsprach.

Die Doku-Soap «The Biggest Loser» hatte auf Sat.1 im Schnitt 2,06 Millionen Zuschauer (6,3 Prozent), die US-Serie «Navy CIS» auf Kabel eins 1,15 Millionen (3,1 Prozent) und der US-Abenteuerfilm «Der Adler der neunten Legion» auf RTLzwei 1,37 Millionen (3,9 Prozent). Auf Vox sahen 960.000 Menschen die Krimiserie «Bones – Die Knochenjägerin» (2,6 Prozent) und auf ZDFneo 710.000 die Serie «Death in Paradise» (1,9 Prozent).

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