Nachrichten aus Deutschland: Zweijähriger auf Bauernhof von Radlader erfasst und getötet

Verden: Jäger tötet Kollegen durch Schuss +++ München: Mann leckt Fahrkartenautomat an, um das Coronavirus zu verbreiten +++ Burg: Mann findet Schädel und Knochen +++ Nachrichten aus Deutschland

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Lingen: Zweijähriger auf Bauernhof von Radlader erfasst und getötet

Ein zweijähriger Junge ist am Montag im niedersächsischen Haren bei einem Unfall auf einem Bauernhof ums Leben gekommen. Er wurde nach Angaben der Polizei in Lingen an der Ems von einem Radlader erfasst, der von seinem eigenen Vater gesteuert wurde. Der Vater und die übrige Familie stünden „massiv unter Schock“, wie die Beamten weiter mitteilten. Der Junge starb noch an der Unfallstelle. Die Polizei nahm Ermittlungen zum genauen Hergang des Geschehens auf.

Quelle: AFP

Verden: Jäger tötet Kollegen durch Schuss

Ein Jäger hat in Niedersachsen einen Kollegen während der Jagd mit einem Schuss getroffen und dadurch getötet. Wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Verden am Montag sagte, ereignete sich der Vorfall am Sonntag in der Gemeinde Marklohe. Ein 64 Jahre alter Mann sei der Schütze, ein 44-Jähriger das Opfer gewesen. Zu den näheren Umständen machte der Sprecher keine Angaben.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur waren die beiden Männer am Sonntagabend unabhängig voneinander und ohne Kenntnis über die Pläne des jeweils anderen in einem Waldstück auf der Jagd gewesen. Gegen 19 Uhr habe der 64-Jährige in größerer Entfernung etwas gesehen, was er in der Dämmerung für ein Stück Wild hielt, und daraufhin einen Schuss abgefeuert. Dabei traf er den anderen Jäger.

Der 64-Jährige habe selbst die Polizei gerufen, hieß es. Als die Beamten und Rettungskräfte in dem Waldstück eintrafen, war der 44-Jährige bereits tot. Sein Leichnam soll obduziert werden. Gegen den 64-Jährigen wurden Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet. Der Mann befindet sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft auf freiem Fuß.

Quelle: DPA

München: Mann leckt Fahrkartenautomat an, um das Coronavirus zu verbreiten

Ein nach eigener Darstellung mit dem Coronavirus infizierter Mann hat in München im Bereich der U-Bahn einen Fahrkartenautomaten, eine Haltestange und den Handlauf einer Rolltreppe abgeleckt. Der 33-Jährige habe dies jeweils gefilmt, dabei behauptet, mit dem Coronavirus infiziert zu sein und davon ein Video in den sozialen Medien verbreitet, teilte die Münchner Polizei am Montag mit.    

Aufgrund einer Anzeige sei der Mann ermittelt und dann vorläufig festgenommen worden. Gegen ihn werde nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. Ob er sich tatsächlich ansteckte oder nur einen üblen Scherz machte, war zunächst unklar.    

Wie die Polizei weiter mitteilte, nahm sie in München von Sonntag bis Montag 4000 weitere Kontrollen zur in Bayern geltenden Ausgangssperre vor. Dabei seien über 200 Verstöße festgestellt worden, in 61 Fällen habe die Polizei Anzeige erstattet.     

Quelle: AFP

Burg: Mann findet Schädel und Knochen

Bei Gartenarbeiten hat ein Mann in Burg in Sachsen-Anhalt einen menschlichen Schädel und mehrere Knochen entdeckt. Der Mann habe die sterblichen Überreste am Samstag in einer Tiefe von etwa 1,50 Meter gefunden und am Sonntag gemeldet, teilte die Polizei mit. Ein Rechtsmediziner stellte an den Knochen zunächst keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen fest. Die Gebeine sind demnach bereits mehrere Jahre alt. Die Kriminalpolizei versucht nun die Herkunft zu ermitteln.

Quelle: DPA

Brandenburg: Totes Baby an Flussufer gefunden

In Brandenburg ist ein totes Baby gefunden worden. Ein Spaziergänger entdeckte die Leiche am Sonntagnachmittag an einem Flussufer in der Nähe von Hohenfelde im Landkreis Uckermark, wie die Polizei in Frankfurt an der Oder mitteilte. Am Montag sollte der Leichnam obduziert werden. Es wurden bereits Ermittlungen wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts aufgenommen.

Quelle: AFP

Morsbach-Rhein: Toter bei Brand in Flüchtlingsunterkunft

In der Nacht zum Montag wurde bei einem Brand in einer Flüchtlingsunterkunft in Morsbach-Rhein ein Mensch getötet. Bei dem Toten handelt es sich offenbar um einen 46-jährigen Mann. Nach bisherigen Erkenntnissen soll das Feuer in seinem Zimmer ausgebrochen sein. Die Bewohner der Unterkunft mussten aufgrund der Brandschäden nun anderweitig untergebracht werden. Sechs Bewohner waren zuvor von den Rettungskräften vor Ort behandelt worden, weil sie Rauchgase eingeatmet hatten. Die Ermittlungen zur Brandursache werden weiter fortgesetzt. Brandstiftung wird zunächst ausgeschlossen. 

Quelle: Polizei Oberbergischer Kreis

Hannover: Schutzmaterial aus Uniklinik in Niedersachsen gestohlen

Unbekannte haben aus der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) am Sonntag nach Angaben des Wissenschaftsministeriums in Niedersachsen große Mengen an Schutzmasken und Desinfektionsmitteln gestohlen. Die MHH habe daraufhin ihre Sicherheitsvorkehrungen erhöht und den Diebstahl zur Anzeige gebracht. Konkret handele es sich um 40 Liter Flächendesinfektionsmittel, 100 Masken der Schutzklasse FFP2, 500 Mund-Nasenschutz-Masken sowie 150 Schutzbrillen.

Quelle: DPA

Nachrichten aus Deutschland aus der Woche vom 16. bis 22. März lesen Sie hier.

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